Die Eleganz der Leichtigkeit

17.12.2013,
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Es gibt Häuser, die wirken von außen klein. Doch geht man in sie hinein, so ist es, als würde man eine magische Pforte durchschreiten. Hinter der Tür wird alles weit. Drinnen ist das vermeintlich kleine Haus plötzlich so groß wie der Kosmos eines Lebens, das manche Grenze gesprengt hat. Gestern und Heute vermischen sich in Räumen, Möbeln, Accessoires, möglicherweise auch in Düften und Lichtfarben zu einer Art lässiger Zeitlosigkeit. In einem solchen, vom Rest der Welt gut verborgenen Haus wohnt Elfie Semotan.

 

Das Haus und die renommierte österreichische Fotografin gehören zusammen. Sie sind miteinander einen weiten Weg gegangen. Das Haus wäre nichts ohne sie. Und sie wäre ohne dieses Haus um ein Stück Identität ärmer. Seit fast vierzig Jahren ist das ländliche Anwesen im südöstlichsten Winkel Österreichs ihr Stützpunkt und die wichtigste geographische Achse, wenn sie sich in der Luft zwischen Los Angeles, Rom oder New York dreht, zwischen Wien und Paris, von Fotoshooting zu Ausstellung und gleich weiter zum nächsten.

 

Südburgenland:

Felder, Wiesen, Weingärten

 

Das Haus ist, wie man so sagt, ihr Ruhehafen, und man muss es sich auf jeden Fall in der Gegend verbildlichen, in der es steht: Wir befinden uns, gute zwei Autostunden von Wien und vom Flughafen entfernt, in den Wäldern, Feldern und Wiesen knapp vor der ungarischen Grenze. Kaum Häuser. Die Landschaft verläuft in anmutigen Hügeln. Bauernland. Die Erdkruste hat sich vor Jahrmillionen hier gehoben und gefältelt, ihr Inneres nach außen gekehrt. Vor vierzig Jahren war die Bauerngegend noch arm. Unbekannt und völlig abseits des Weltenstroms gelegen. Heute ist die Gegend ein beliebtes Touristenziel. Heute wachsen an diesen Verwerfungen die besten Weine, und die vielen Thermalquellen, die aufgrund der geologischen Gegebenheiten vielerorts entspringen, wurden gefasst und speisen nun große moderne Thermenhotels.

 

Elfie Semotan hat den Zauber der Gegend lange vor den Wellness-Touristen und den Edel-Winzern entdeckt. In den frühen 1970-er Jahren war sie gemeinsam mit ihrem ersten Mann, dem Maler Kurt Kocherscheidt, auf der Suche nach einem Haus auf dem Land gewesen. Sie war damals schwanger und wollte, dass das Kind im Grünen aufwächst. Wollte, dass es lernt, wie sich das anfühlt, wenn das Gras die nackten Fußsohlen kitzelt und wie Kirschen schmecken, die man frisch vom Baum pflückt. Die Fotografin und der Maler waren weit durch Österreich gereist, hatten sich viele Gegenden angeschaut, hatten die Leute vielerorts als streng und oft auch als Zugereisten gegenüber feindselig empfunden. Hier war alles freundlicher.

 

Walter Pichler

Er war als erster da

 

Walter Pichler, Bildhauer und ein Freund der beiden, war damals bereits in der Gegend um Jennersdorf angekommen. Er hatte ein altes Bauernhaus gekauft und begonnen, sich ein Atelier einzurichten. Die beiden, meinte er, sollten sich doch ebenfalls hier im Südburgenland nach einer Bleibe umschauen, hier gebe es schließlich laut österreichischer Statistik die meisten Sonnentage pro Jahr. Elfie Semotan erinnert sich, an einem lauen Sommerabend des Jahres 1973 schließlich gemeinsam mit ihrem Mann den Weg hinauf zu dem alten, verlassenen Bauernhaus gegangen zu sein. Links und rechts nur Wald, Wiese, Vogelgesang. Kein anderes Haus weit und breit. Sie schauten durch schmutzige Fensterscheiben, sahen drinnen zu allererst, wie sie sagt, „ein hellblaues Gebirge von einem alten Ofen“. Ein gekacheltes, riesiges Prachtstück, mit dem man heizen, kochen und backen zugleich konnte.

 

Der den halben Küchenraum füllende Ofen, die abgeschiedene Lage und die noch unberührte bäuerliche Architektur des alten Hauses gaben den Ausschlag. Hier war nie umgebaut worden. Das Haus stand genau so da wie um 1900, als es errichtet worden war. Drei Zimmer, ein alter Stall, eine Scheune. Ein paar Obstbäume am Hang.  „Der Zustand war eher elend“, sagt die Fotografin, „doch wir waren froh darüber, denn so war das Haus nicht durch falsche Renovierungsarbeiten zerstört worden wie so viele andere alte Bauernhäuser.“

Beide Fotos: Semotan

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Elfie Semotan: Seit den 1980er Jahren eine der begehrtesten und sicher eigenwilligsten Modefotografinnen zwischen Paris, Rom, New York.


Wenn Sie in Österreich ist, pendelt sie zwischen Wien und ihrem alten Bauernhaus im Südburgenland.

Elfie Semotan, heute noch gertenschlank und nachhaltig attraktiv auf eine feinziselierte dunkle Art, war damals erst Anfang 30 und hatte trotzdem bereits eine ziemlich wilde, auf jeden Fall nicht nur für österreichische Verhältnisse außergewöhnliche  Karriere hinter sich. Sie war als Teenager aus der Enge einer kleinen Gemeinde in Oberösterreich geflüchtet und ins große Wien abgehauen, hatte dort eine Modeschule absolviert, war Fashion Designerin geworden. Gleich nach dem Schulabschluss heuerte sie bei einer Modefirma an. Damals war Wien verstaubt, verknöchert, konservativ und was Mode anlangt eine Art Entwicklungsland.

 

Gertrud Höchsmann:

Die war richtig gut!

 

Drei Tage hielt die junge Designerin durch, betrachtete altbackene Kleider, die sie selbst niemals tragen wollte, „erst recht nicht, wenn ich 60 bin“, und schmiss den Job wieder hin. Gut so, denn neben ein paar traditionellen Wiener Haute Couture Salons gab es auch den Modesalon der Gertrud Höchsmann - eine Institution an raffinierter Geradlinigkeit und Schlichtheit und der Inbegriff minimalistischer und avantgardistischer Eleganz. „Die Höchsmann“, so Semotan, „war richtig gut, dort habe ich schließlich alles über Mode gelernt, was man mir in der Modeschule nicht beigebracht hatte.“

 

Nach neun Monaten wurde sie jedoch wieder unruhig, hielt das reglementierte Leben einer Angestellten nicht mehr aus, packte ihre Sachen und setzte sich in den Zug nach Paris. „Ich habe gedacht, ich muss schauen, dass ich weiterkomme, mich weiter entwickle.“ Und dafür erschien Wien zu langsam, zu stickig und zu eng. Um das Hotel in Paris bezahlen zu können, musste ein Job her. Sie rief beim Couturier Lanvin an - und bekam prompt ein Engagement als Model. Paris - das war quirlige Künstlerszene, Mode auf höchstem Niveau und eine Professionalität, von der Wien noch weit entfernt war. Elfie Semotan war damals mit dem Fotografen und Filmemacher John Cook liiert. Wenn sie nicht gerade über den Catwalk lief, brachte er ihr auch all das bei, was man über die Fotografie lernen kann, wenn man nicht vor, sondern hinter der Kamera steht.

 

Jung und im Aufbruch waren sie alle, und manche standen am Beginn großer Karrieren. Semotan erinnert sich daran, wie sie in kleinen Wohnungen heute weltbekannten Leuten wie dem Künstler Arnulf Rainer die Haare schnitt. „Haare schneiden, das konnte ich einfach.“ Oder die Haare geschnitten bekam, etwa vom Fotografen und Parfumer Serge Lutens Sie habe bereits sehr früh, im Alter von 14, 15 Jahren gewusst, dass das Künstlermilieu in ihrem Leben eine Rolle spielen würde. „Das waren die Leute, die einfach am interessantesten und anregendsten waren.“ Kreativität und Neugier, die müssen frei gedacht und wider die Konvention gelebt werden, und wer, wenn nicht Künstler tun das mit der entsprechenden Kompromisslosigkeit? Nach sieben Jahren Paris kam sie schließlich mit einer Menge Erfahrung und mit geschärftem Blick nach Wien zurück, lernte mit Kurt Kocherscheidt einen weiteren Künstler kennen und heiratete ihn.

 

In dem alten Bauernhaus, das die beiden damals kauften und anfangs mit nur spärlichen Mitteln renovierten, ist die gemeinsame Zeit gespeichert. Nicht nur in den großformatigen Gemälden Kurt Kocherscheidts, die an den Wänden hängen, sondern auch in der Architektur. In Böden, Wänden, Atelierfenstern. Der alte Kuhstall wurde zu einem Wohnraum ausgebaut, die schöne gemauerte Scheune mit dem hölzernen Dachstuhl zum ersten Atelier. Die ursprünglichen Holzkastenfenster wurden nicht, wie von Fachleuten empfohlen, herausgerissen und durch neue ersetzt, sondern von Elfie Semotan in mühseliger Handarbeit geputzt, neu lackiert und in ihrer Zierlichkeit erhalten. Im Laufe der Jahre entstand auf diese Weise eine ganze Reihe behutsam in das Ensemble implantierter Zubauten: Ein geräumigeres Atelier, ein Gästehaus, eine großzügige hölzerne Plattform im Freien samt einer schmalen Sommerküche, rund um einen riesigen alten Kirschbaum gebaut. Alles ist mit Leichtigkeit und Eleganz miteinander verbunden, sodass das gesamte Ensemble kompakt und selbstverständlich wirkt. Die Materialien der neuen Elemente sind die gleichen wie die der alten Architektur: Holz, Ziegel, Glas, Kalkputz. Perfekt gearbeitet, handwerklich auf höchstem Niveau. Dafür hat Kurt Kocherscheidt gesorgt.

 

Ein Haus:

Auch ein Speicher der gemeinsam verbrachten Zeit

 

Das Haus ist nicht nur konstruktiv sondern auch atmosphärisch in sich stimmig. In den schmalen Fensterschlitzen, durch die das Licht in die alten Räume fällt, in den schlichten hölzernen Bücherregalen, die Elfie Semotan für einen bestimmten Ort in einem bestimmten Raum entworfen hat. In den vielen fast allesamt alten Möbeln, Teppichen und Lampen, die aus aller Herren Länder stammen, die von Reisen mitgebracht oder auf Flohmärkten gekauft wurden. In den Bildern von Künstlerkollegen, die manche Wände bedecken. In marokkanischen Teppichen und prachtvollen russischen Stoffdecken. In dem Krug mit den bunten Glasmurmeln, die noch aus der Kinderzeit der beiden Söhne stammen, und die, zu schade zum Wegschmeißen, jetzt auf einer Fensterbank stehen und mit Sonnenstrahlen spielen. In einem nachlässig deponierten Strauß verschiedener Vogelfedern, getupfter und gestreifter. „Hinter all dem steckt kein wirkliches System“, überlegt die Fotografin, „es hat sich so ergeben. Wir haben über die Jahre gekauft, was wir kaufen konnten und uns nach unseren Möglichkeiten eingerichtet. Der einzige Grundsatz war, dass alles, was wir hereinstellten, so schön wie möglich sein sollte.“

 

Platz für Gäste:

Helmut Lang, Gregor Eichinger und viele andere

 

Und: Dass Gäste, die man von Beginn an oft und gerne hier beherbergte, ihre eigenen kleinen Refugien für sich zur Verfügung hatten. Das Gästehaus war denn auch einer der ersten und wichtigsten Zubauten gewesen. Jeder, und zwar sowohl als Gast als auch als Gastgeber, brauche seinen Freiraum, sagt Semotan, und das habe hier auf dem fein gegliederten Anwesen mit den vielen Frei- und Innenräumen immer wunderbar funktioniert: „Ich mag es, wenn in jeder Ecke jemand sitzt und arbeitet, schreibt, zeichnet. Ich möchte nicht, dass meine Gäste ununterbrochen bei mir in der Küche hocken und darauf warten, dass ich Programm mache.“ Oder dass man sich das Badezimmer teilen muss, deshalb haben alle Gästebereiche logischerweise auch ihre eigenen Nassbereiche. Wie etwa ein erst Ende der 1990er Jahre vom Wiener Architekten Gregor Eichigner als eigenständiges Häuschen eingefügtes Gästebadezimmer, das in seiner coolen Modernität dennoch nicht mit der Tradition des Ortes bricht.

 

Einer, der sich später sehr viel in einem eigens für ihn reservierten Gästeteil des Hauses  aufgehalten hat, ist Helmut Lang. Elfie Semotan und der damals, Ende der 1980er Jahre noch junge, wenig bekannte Wiener Modedesigner lernten sich über die Arbeit kennen.

Semotan hatte nach dem Modeln zurück in Österreich schon Anfang der 1970er Jahre die Seite der Linse gewechselt und schickte sich an, rasch zu einer der begehrtesten europäischen Mode- und Werbefotografinnen zwischen Berlin und Rom, London und natürlich auch Wien zu werden. Sieben Jahre Vorsprung Paris mit allem dazugehörigen Know-how – das was nicht zu überbieten. „1973 bis in die frühen 1990er-Jahre war eine lange, tolle Periode“, sagt sie. Die Ansprüche waren hoch, alle Beteiligten wollten wirklich Qualität liefern. Ihre Aufnahmen für Werbekampagnen etwa des Wäscheproduzenten Palmers und der Mineralwassermarke Römerquelle waren neu, aufregend und sind heute noch legendär. Was den Kick ausmachte, war nicht nur ihre Art zu fotografieren, sondern auch die auf den Fotos gezeigten „Typen“. Die suchte Semotan sich selbst aus. Kantig, eigen, unverwechselbar. So wie das Gesicht von Cordula Reyer oder von Walter Schupfer, die beide, von Semotan entdeckt und letztlich zu internationalen Model-Superstars wurden.

 

Kirschen vom Baum,

Feuer in den alten Öfen

 

Auch Helmut Lang und die eigenwillige Fotografin passten irgendwie besonders gut  zusammen. Seine Entwürfe und ihr Blick darauf: Die kühle, aber eben nicht distanzierte Weise, mit der Semotan die Mode Helmut Langs fotografierte, trugen maßgeblich dazu bei, ihn international bekannt zu machen. Die Freundschaft zwischen Lang, Semotan und ihrem Mann Kurt Kocherscheidt war für alle Beteiligten inspirierend. Wie funktionieren künstlerische Prozesse? Was passiert, wenn ein Maler ein Bild konzipiert und inwieweit lässt sich dieser Prozess mit dem Entwerfen einer Kollektion vergleichen? All diese Gespräche und Überlegungen fanden nicht in Wien, sondern eben im Haus auf dem Land statt. Während man frische Kirschen vom Baum pflückte oder Feuer im alten Ofen machte, um auf seiner gußeisernen Platte Kaffee zu kochen.

 

1992 verstarb Kurt Kocherscheidt erst 49jährig. Eine brutale Zäsur für eine Frau Anfang 50. „Ich muss weg“, sagte sie zu Helmut Lang, „Österreich ist zu klein, um etwas Neues zu beginnen.“ „Komm nach New York“, antwortete Lang. Der hatte damals schon dort Fuß gefasst, hatte eine Wohnung, hatte Kontakte. Sie kam. „Ein ganz wichtiger Schritt für mich“, sagt sie heute. Der erste Foto-Job in New York wird ihr dabei ewig erinnerlich bleiben. Sie bekam den Auftrag, die Chefin der Immigrationsbehörde in deren Office zu fotografieren, eine, wie sie noch weiß, etwa 60jährige super-Frau. Was die allerdings nicht wusste war, dass die Fotografin selbst noch gar keine Arbeitserlaubnis besaß.

 

New York, Vogue & Co:

Frauen brauchen Verbündete

 

In New York und mit 53 Jahren begann die eigentliche internationale Karriere der Elfie Semotan. Harpers Bazaar, Vogue & Co. Sie fotografierte die Mode aller renommierten Designer, arbeitete mit vielen Supermodels dieser Welt, porträtierte Sänger und Schriftsteller, wurde zu einer der gefragtesten Foto-Künstlerinnen und setzte sich mit Leichtigkeit und Eleganz in einer Szene durch, die bis heute hauptsächlich von Männern dominiert wird.

 

Frauen, so meint sie, hätten es zu Beginn auch nicht schwerer als Männer, doch irgendwann gebe es dann doch diese berühmte Gläserne Decke. Darüber regiert die Kumpelhaftigkeit der Männer, die sich ausschnapsen, wer das Spiel spielen darf. Das sei etwas, was Frauen eben nicht machten. „Dann brauchst du Verbündete, sonst wird es so richtig schwierig.“ Qualität und Können allein seien zu wenig: „Künstlerinnen wie Louise Bourgeouise oder Maria Lassnig sind der Beweise dafür, die mussten beide sehr alt werden, um schließlich Ruhm zu genießen!“ 1995 heiratet sie ein zweites Mal, und mit dem vieltalentierten Deutschen Martin Kippenberger auch wieder einen Künstler, doch der Maler, Fotograf, Bildhauer, Installationskünstler stirbt bereits 1997.

 

 Künstlerin und Handwerkerin:

Manche beherrschen eben beides

 

Elfie Semotan selbst balanciert mit einer schlafwandlerischen Sicherheit auf jenem Grat zwischen Kunst und Handwerk. Sie beherrscht beides. Ihre Fotos erscheinen sowohl in Mode- als auch in Kunstmagazinen. Sie tauchen auf Plakaten genau so auf wie in Kunstgalerien und Ausstellunghallen. Eine Ausstellung mit Aktfotos lief vergangenen Herbst in einer Wiener Galerie, eine große Ausstellung in der Kunsthalle Krems ist für Mitte 2013 geplant. Zwei Bücher wurden eben fertiggestellt. Heute wählt sie aus, wenn Anfragen zu Aufträgen aus New York oder Los Angeles kommen. Sie sucht sich ihre Themen mittlerweile überhaupt am liebsten selbst.

 

Das Haus am Waldrand bleibt Zentrum und Ruhepol. Dorthin fährt sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Elfie Semotan selbst strahlt diese Eleganz ruhiger, selbstsicherer Leichtigkeit immer aus, wo und wann man ihr auch begegnet. In der extrem schnelllebigen Welt der Magazine, der Werbeindustrie und der Mode scheint sie sich selbst der Maßstab und zu allererst und unbedingt ihren eigenen Standards verpflichtet zu sein. Diese wahrscheinlich nicht erlernbare, nur verfeinerbare Charakterqualität zeichnet gute Künstler aus.

Erschienen in apartamento