Kategorie: das_kleine_leben

Ausgerechnet die Gottesäcker bieten in ihrer Stille der heimischen Flora und Fauna letzte Rückzugsräume, und das dokumentiert ein interessantes Forschungsprojekt.
Die Schwalbe ist für mich immer der Vogel des Jahres, egal wann sie dazu ausgerufen wird.
Wer weiß, dass der Distelfalter den Winter südlich der Sahara verbringt und dafür einen Kilometer hoch aufsteigt, oder dass das Taubenschwänzchen mit flotten 80 Stundenkilometern über die Alpen unterwegs ist?
Wer auf dem Land und in einem alten Haus lebt, kann unzählige Mäusegeschichten erzählen. Zum Beispiel, dass in einem Hendlstall niemals eine Maus überlebt, weil Hühner die Nachfahren der Raptoren und gute Jäger sind.
„Pirol!“, flüstere ich. „Wo ist er?!“, flüstert er zurück. Irgendwo oben im Wäldchen.
Jeder weiß, wie gut sie schmeckt, die muntere Forelle. Aber wem ist bewusst, dass sie bis zu 18 Jahre alt, über einen Meter lang und an die 18 Kilo schwer werden kann, die rot-schwarz-Getüpfelte?
In der Zwischenwelt von Tag und Nacht beginnt ein lautloses Spektakel: Die Wintermücken steigen zu ihren Tänzchen auf.
Was ein kleiner Schmetterling, seidig blau wie ein Bergsee an einem Sommernachmittag, mit Vladimir Nabokov, Arthur Schopenhauer, dessen Lieblingslektüre und einer in Vergessenheit geratenen indischen Gottheit zu tun hat.
Die wichtigsten Erinnerungen, so stelle ich mir das jedenfalls vor, ruhen in seidig ausgeschlagenen Schatullen. In einer der ältesten sitzt ein kleiner Vogel mit kurzen Schwanzfedern und blauschillerndem Gefieder.
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